Donnerstag, Juli 16, 2009

Hinauf zum Lünersee

Nach einem Arbeitswochenende musste wiedermal eine schöne 2-Tagestour her. Die hatten wir wie folgt ausgedacht: mit dem Rad aus dem Walgau kommend hinauf zum Lünersee, dann am nächsten Tag über den Klettersteig auf den Saulakopf, und anschließend mit den Rädern über Brand (im Winter gibt's von hier aus ein paar schöne Skitouren, z.B. zum Oberzalimkopf) und dem Parfienzsattel nach Nenzing.

Bild: die Wasenspitze wacht über den Eingang zum Brandertal

Nun, zum ersten Tag, welcher hauptsächlich mit dem MTB zu bestreiten war. Vom Parkplatz des FC Nenzing (505 m) ging es im strömenden Regen über den Radweg nach Bludenz (übrigens ein guter Test für unsere wasserfeste Kleidung - Jacke, kurze Überhosen, Schuhschützer). Kurz vor der Stadt bogen wir dann auf die Straße nach Bürserberg ab und folgtem dem asphaltierten Weg. Der Himmel wurde nun zusehends heller, und auch unsere Regenausrüstung verschwand in Bürserberg in den recht schweren Rucksäcken.

Bild: der letzte Anstieg zur Talstation der Lünerseebahn

Von da an war die Tour ein beschaulicher Weg bis nach Brand (1.037 m), und auch die Autos machten sich rar - es war Mittag geworden, alles stand im Brandnertal still. Nur wir nicht, und folgtem dem Weg noch einige Serpentinen und gute 500 Höhenmeter bis zur Talstation der Lünderseebahn . Dankenswerterweise boten uns Mitarbeiter der Lünerseebahn an, die Räder über Nacht einzusperren.

Bild: kein Bild aus Kroatien, sondern das ist der Lünersee im Sonnenbad

Nun folgte der letzte Weg in die Höhe, ca. 500 Höhenmeter über den Bösen Tritt zur Staumauer des Lünersees. Der Weg war fein, aber heiss, und wir hatten schon recht großen Durst, als wir am Tagesziel - die Douglashütte (1.950 m) - ankamen. Zimmer ausfassen, ein kurzes Nickerchen, Bergsteigeressen (na, was wohl: Spaghetti und Radler) und das war's auch schon vom Tag. Dann kam noch der Nebel, und schon wurde es ruhig um den sonst recht betrieblichen See.

Bild: am Abend schlich noch Nebel über die Staumauer

Am nächsten Tag ging es zunächst auf den Saulakopf, und dann mit dem Rad von Brand über den Parfienzsattel nach Nenzing.

Lesen Sie weitere Berichte über Vorarlberg hier ...

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