Samstag, Jänner 31, 2009

Tschaggunser Mittagspitze: Sonne und Pulver

Heute hatten wir wieder mal einen Klassiker auf dem Programm, aber nicht der Berg war der Klassiker, sondern das Wetter: unten Nebel, oben wolkenloser Sonnenschein. Von Latschau (985m) oberhalb von Tschagguns ging es auf die Tschaggunser Mittagspitze, ein mächtiger Berg der etwas südlich über dem Tal thront.
Zuerst folgt man dem Weg zur Lindauer Hütte, aber schon nach der ersten Bachbrücke geht es links den Weg ins Gauertal hinauf. Der Nebel war dicht, doch die weit entfernten Spitzen der Drei Türme, auf der anderen Talseite die der Wannaköpfle, ragten schon in Umrissen heraus.

Bild: die ersten Berge tauchen aus dem Nebel auf

In Volspora folgt dann der nächste Schwenk in Richtung Süden und damit gegen den Nordhang der Mittagsspitze. Die Spur geht zunächst gemächlich, später durch einen Wald eher steil hinauf bis schließlich auf einer freien Fläche die Alpilaalpe (1.686m) erreicht wird.

Bild: etwas oberhalb der Alpila Alpe ein Blick ins neblige Tal des Montafons

Von der Alpila Alpe geht's wieder über freie Flächen und einem breiten Rücken, später in einen breiten Hang übergehend, bis zum Sattel (mit schönem Blick zur Sulzfluh, Tilisunahütte und Tilisuna Seehorn) und unserem Skidepot.

Später schlossen auch Andreas, Simone und Hannes zu uns auf, und gemeinsam ging es hinauf zum Gipfelkreuz der Tschaggunser Mittagspitze (2.168m). Der steile Weg war diesmal gar nicht ohne, mit kleinen "Kletterpassagen" dazwischen. Nicht Schwindelfreie sollten da nicht hinauf.

Bild: unterhalb des Gipfels beim Skidepot

Die Abfahrt war wiedermal genial. Die Nordhänge waren harschfrei, mit einer guten Schicht Pulver. Prima Neigung und freies Gelände, was will man mehr! Nach der Alpilahütte musste man durch eine eher enge und sehr steile Lichtung mehrere hundert Höhenmeter hinunter - eine kleine Herausforderung durch den bereits ordentlich verfahrenen Schnee. Die Abfahrt auf den flachen Wiesen bis Volspora und schließlich nach Latschau war dann aber auch noch fein, schließlich hatte der Nebel auch diesen Flecken frei gegeben.

Lesen Sie weitere Berichte über Vorarlberg hier ...

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