Samstag, November 03, 2007

Zum Widderstein - gar nicht ohne

An diesem Nebeltag ging es hinauf zum Widderstein, ein sehr markanter Berg und wunderschöner Aussichtspunkt im hinteren Bregenzerwald. Vom Gasthof Adler am Hochtannbergpass geht es schnurstracks hinauf zur Widdersteinhütte, ein gemütlicher Weg von einer dreiviertel Stunde. Dort zweigen Wanderwege in alle Richtungen ab, davon einer zum Widderstein. Die Hütte ist um diese Zeit bewirtet, was uns am Rückweg eine sonnige Kaffeepause ermöglichte.

Blick gegen Westen

Von der Hütte geht es zunächst beschaulich bis zur eigentlichen Einstiegsstelle in den Berg, oder wollen wir sagen in die Felswand. Bereits hier muss man sich aber fragen, wo da ein Wanderweg hinaufführen soll, und hin und wieder sucht man tatsächlich nach dem richtigen Wegverlauf.

Der alpine Pfad ist teilweise eine Kraxlerei, und manchmal ist die geforderte Trittsicherheit leicht untertrieben: rutschiges Geröll, nasser Fels, notwendiges Vorankommen mit allen Vieren ist bald an der Tagesordnung. Weiter oben kommt dann noch Schnee hinzu. Dafür wird man aber ständig mit atemberaubendem Weitblick belohnt - über das Nebelmeer hinaus zunächst nach Norden (Üntschenspitze) und Westen (Hochkünzelspitze, Braunarlspitze und Auenfeld), und später am Grat und Gipfel auch nach Osten ins Kleinwalsertal, ins Lechtal und nach Tirol, sowie nach Süden und in das Große Walsertal und den Walgau.
Ganz unten sieht man den GH Adler am Hochtannbergpass

Der Abstieg ist ebenfalls nicht ohne, muss doch stets der Fels auf Brüchigkeit geprüft und hin und wieder "rückwärts" herunter geklettert werden. Zurück am Parkplatz merkt man erst die Anstrengung in den Beinen... da hilft ein Kaffee-Joghurtdrink von Ländle-Milch!

Straße zurück in den Bregenzerwald

Lesen Sie weitere Berichte über Vorarlberg hier ...

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