Sonntag, Mai 13, 2007

Böen auf dem Hohen Kasten

Endlich wieder schönes Wetter, zumindest in Ansätzen - und schon ging es es nach ein paar Flachkilometern von Götzis nach Oberriet hinauf Richtung Ochsenmoos / Hoher Kasten in der Schweiz.

Der Einstieg, und auch die weiteren Etappen, verläuft in einer waldigen, geteerten und mäßig steilen Straße. Erste Überraschung: es fängt zu regnen an. Zweite Überraschung: ab dem Wald sind die Strecken mit Mountainbike-Schildern gekennzeichnet. Dritte Überraschung: kaum Fahrrad-Verkehr.

Nun, es ging hinauf, beständig über viele Serpentinen, die sich die Hänge hinauf zogen und viele Kilometer machten. An diesem Tag sollten es insgesamt 65 km werden, die eigentliche Fahrt hinauf betrug rund 13 km.


Es blieb beständig wechselhaft, mal Regen, mal Sonne, und immer wieder viel Wind, der aber im unteren Teil der Strecke wegen des Waldes kaum Wirkung entfalten konnte. Erst an der Baumgrenze merkten wir die wesentlich kühlere Luft - und dann ging es noch gute 400 Höhenmeter hinauf bis auf über 1.600 nach Tamor (der Name klingt wie eine Insel in Mikronesien), nur 10 min Gehweg vom Hohen Kasten entfernt. Die letzten Kilometer erwiesen sich steiler als die zuvor gefahrenen, zudem deckte uns Platzregen und Windböen ordentlich ein. Nur die vielen Alpendolen hatten eine Freude mit den Windstößen.


Umso mehr freute die Abfahrt, obwohl die zahlreichen Regenrinnen im Asphalt eine leichte betäubende Wirkung auf Handgelenk und Ellbogen ausübten. Ich hätte mir hier eine riesige Rampe vom Hohen Kasten bis Dornbirn gewünscht. Statt dessen gab es denn nicht weniger schönen Radweg im Rheintal von Rüthi über Koblach bis Dornbirn. Ein Ausflug mit rund 4,5 Stunden Dauer. Zum Nachmachen empfohlen, aber mit winddichter Kleidung und guten Bremsen!

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