Samstag, Oktober 24, 2009

Letzter Post auf Feltout

Nun, nach über 3 Jahren des Berichte-Schreibens auf "Feltout", ist es aus und vorbei und wir ziehen weiter. Das heißt nicht, dass wir nicht weiter berichten möchten, sondern wir tun das auf einer neuen, umfangreicheren Webseite, die mehr Komfort bieten soll:
  • Bildergallerien
  • Karten
  • leichtere Gliederung der bereits über 500 Beiträge
  • und nicht zuletzt ein neues "Layout"
Alle, die unsere Berichte über Feedblitz und eMail bezogen haben, bekommen dies automatisch über die neue Adresse. Alle, die RSS nutzen, hier die neue Feed-Adresse: http://www.super-gsi.net/neues/feed

Also, die neue Webseite heißt "Super gsi! Trails & Raids" und ist auf http://www.super-gsi.net/ zu erreichen. Oben finden sich die Links zu den Berichten ("Blog"), aber auch zu den Bildergallerien, Karten, etc... Die alten Beiträge haben wir dort importiert, die Links verweisen aber noch teilweise auf die alte Seite. Dies wird in den nächsten Wochen noch ausgebügelt.

Viel Spaß beim Lesen, über Kommentare freuen wir uns immer!

Mark & Beate

Dienstag, Oktober 20, 2009

Lonely Planet Reiseführer Indien

Im November dieses Jahres soll es wieder nach Asien gehen - nach den Philippinen & Hong Kong, Borneo-Malaysien-Singapur und dem Oman - eine weitere Reise in den östlichen Kontintent. Das Ziel heißt diesmal unter anderem Assam, indischer Bundesstaat im Osten des riesigen Landes.

Als primäre Informationsquelle für unsere Reiseplanung aber auch für Vor-Ort Info dient uns wieder einmal ein Lonely Planet Führer. Der LP Indien ist aufgrund der Größe des Landes ein beachtlicher Schmöker von mehreren hundert Seiten und hat auch ein entsprechendes Gewicht, weshalb wir das Buch wohl nicht ins Reisegepäck stopfen werden. Stattdessen werden wir die wichtigsten Einzelinformationen herauskopieren.

Wie alle Lonely Planet Bücher besticht zunächst die klare Gliederung. Für die Reiseplanung ist es für mich aber stets wichtig zu wissen, welche Verkehrsverbindungen es zwischen Städten gibt und wie lange die Reise zwischen zwei Orten ungefähr dauert. Bei einer zeitlich eng begrenzten Reise (Wann ist das nicht der Fall, außer man hat sich einfach mal für ein Jahr in die Welt verabschiedet?) ist das für ein optimales "Bewegen" sehr wichtig. Dabei versuchen wir stets verschiedenste Verkehrsmittel zu benutzen und auch die eine oder andere Nacht "einzusparen".

Lonely Planet Bücher dienen aber auch als guter Ausgangspunkt für eine Webrecherche: egal ob ich nach einem Transportunternehmen suche (um aktuelle Fahrzeiten zu bekommen), nach zusätzlichen Informationen zu einem Nationalpark oder zur Bildersuche, Lonely Planet liefert mir die entscheidenden Schlüsselbegriffe dafür.

Da ich schon mal im Jahr 1997 Indien (damals im Nordwesten und Dehli) besucht und eine ältere LP Ausgabe in den Händen gehalten habe, war die Entscheidung zum Kauf dieses Buches eine leichte. Für Individualreisende wie uns sind diese Bücher viel wert.

Bibliographische Angaben:
Lonely Planet Reiseführer Indien


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Montag, Oktober 19, 2009

Erste Schitour des Winters: das Warther Horn

Dank des sehr früh gefallenen Schnees konnten wir endlich wieder unsere Ski aus dem Keller holen. Etwas ungewohnt zwar, Bäume mit grünem Laub aber ordentlich viel Schnee drauf zu sehen, aber was soll's. Diese Chancen bieten sich nicht oft, also warum nicht. Ski und Ausrüstung eingepackt, ging es nach Warth (1.495 m) zur Steffisalp.

Im Hochwinter tummeln sich hier hunderte Skifahrer, heute um 10.00 morgens kein Mensch und viel unberührter Schnee. Nur wenige Spuren zogen sich den Hang zur Bergstation hoch, der Pulver ließ die Vorfreude der Abfahrt rasch aufkommen.

Bild: toller Aufstieg zum Warther Horn (links)

Strahlend blauer Himmel, daher auf 2/3 der Strecke prächtigster Sonnenschein, und dazu eine lautlose Kulisse. Ein seltenes Bild hier in Warth. Wir brauchten nicht lange zur Bergstation, und dann weiter zum Sattel zwischen dem Warther Horn und dem Karhorn. Von hier aus mussten wir eine kleine Felsstufe "zu Fuß" nehmen, dann ging es mit den Skiern weiter und ein bißchen steiler zum Gipfelkreuz auf 2.256 m. Von hier aus gab es wunderschöne Ausblicke zum Biberkopf, aber auch zum Widderstein.

Bild: am Gipfel

Die Abfahrt selbst war sehr lässig, auch wenn der Schnee oben im Steilen sehr locker war und gelegentlich abrutschte. Überwiegend hatten wir besten Pulver, der im unteren Teil aber gegen Mittag schon beträchtlicher schwerer wurde. Morgen und gegen das Wochenende wird es das mit dem Pulver Geschichte gewesen sein.

Bild: viel Schnee bei der Abfahrt

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Dienstag, Oktober 13, 2009

Mountainbike Trails - Buchrezension

Ein Buch, dass wir für die Planung unserer Routen in den französischen Alpen verwendet haben und so klasse Touren wie die 90km Runde auf den Col du Galibier oder um die Festungen um Briancon absolvieren konnten, muss etwas wert sein: eine Empfehlung.

Mountainbike Trials ist ein dickes Taschenbuch mit Karten, Tipps, Statistiken und Bildern für die klassischen und weniger klassischen MTB-Routen in den Ost- und Westalpen. Das Lesen der Routen ist nicht immer ganz einfach (zumindest ist das Sich-Zurecht-Finden auf der Karte etwas gewöhnungsbedürftig), aber liefert eine gute Vorstellung davon, was einem erwartet.

Was uns gut gefallen hat, war das große Angebot und die entsprechende Dichte auch für Nicht-Alpencross-Fahrten, sondern eben für Tagestouren. Was natürlich Voraussetzung für diese Art des Fahrens ist, aber nie von einem Band geliefert werden kann: das entsprechende Kartenmaterial. In Frankreich bekommt man 1:50.000, 1:25.000 und 1:60.000 in jedem halbwegs großen Sportgeschäft. Man sollte aber vielleicht schon an eine Planung zuhause denken, dann ist eine Kartenbeschaffung über das Web interessant. Wir nutzten dies um diverse Aktivitäten (MTB, Klettersteige, Hochtouren, Trailrunning) sowie Stellplätze vorab einzutragen und eine interessante Gesamtrunde für unsere Frankreich-Woche zu gestalten.

Wer sich für dieses Buch interessiert, der findet hier die entsprechende Info für den Bezug: Mountainbike Trails: Auf alten Militärstraßen um die höchsten Berge der Alpen


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Sonntag, Oktober 11, 2009

Trailrun um den Staufen

Nach unserer Rückkehr aus Briancon brauchten wir einen leichten Einstieg in den Alltag. Und bevor das mit voller Härte startete (viele Dienste für Beate, drei Wochen auf Österreich-Tour für mich), wollten wir nochmals unsere Verfassung testen. Es ging also auf die Laufstrecke um den Staufen.

Bild: am Kühberg

Die Strecke führt von der Talstation der Karrenseilbahn fast bis hinauf zum Karren, biegt dann beim Alpengasthof Kühberg ab und folgt einem Pfad nach Schuttannen. Nun geht's gemächlich auf der anderen Seite des Staufen zur Staufenalpe und dann hinab, bis man wieder auf den Karrenweg trifft. Der Rest ist steil und waldig und endet an der Dornbirner Ache.

Bild: schon am Rückweg ...

Es war einfach nur lässig, trotz gezählter 150 Wanderer, die uns auf dem Rückweg auf dem Karrenweg entgegen kamen. So viele Wanderer hatten wir die ganze Woche in Briancon nicht getroffen...

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Samstag, Oktober 10, 2009

Via ferrata de L'Aiguillette du Lauzet

Der letzte Teil unserer Briançon-Woche bildete der Klettersteig "L'Aiguillette du Lauzet". Der Startpunkt dieser 5stündigen Tour bildet die Pont de l'Alpe bei Le Lauzet (1.940 m). Mit Stirnlampen stiegen wir im Dunkel auf die Alpen hinauf, folgten schmalen Pfaden hin zur Wand des Bergstocks des Aiguillette du Lauzet (2.611 m).

Bild: Beate in einer Traverse

Trotz der frühen Stunden waren wir im Klettersteig nicht die Einzigen: zuerst ein großer Steinbock, der zwei Meter vor uns hinter einem Felsen auftauchte und gemächlich weiter an Büschen knabberte. Minuten später kam ein junger Steinbock aus einer Schlafhöhle und betrachtete uns neugierig. Und wieder etwas später, saßen drei noch jüngere Steinböcke auf unserem Weg, den wir nun leicht umkreisten, um die Tiere nicht zu verschrecken. Aber die waren gar nicht scheu, blieben sitzen, kauend, schauten uns zu.

Bild: der Klettersteig war eigentlich ein Klettersteig der Steinböcke

Bild: der schöne Weg zurück vom Gipfel

Vom Gipfel ging es in einem weiten Bogen zurück ins Tal, und zurück aus den französischen Alpen nach Vorarlberg. Wir vermissen die Gegend, sie ist uns ans Herz gewachsen. The world is wonderful as it is.

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Freitag, Oktober 09, 2009

Über den Col d'Izoard

Der zweite große Bike-Trip unserer Briançon-Woche war eine lange Schleife von ca. 40km über mehrere Höhen und Festungen im Umkreis der Stadt Briancon. Im Dunkeln starteten wir auf die erste Anhöhe zum Ancien Fort de la Croix de Bretagne (2.011 m). Die alte Militärstraße war ruppig aber schön breit und für den meisten Teil gerade so steil, dass sie befahrbar blieb.

Bild: in mehr als zwanzig Kehren zur Festung de la Croix de Bretagne

Bild: die Militärstraße zum alten Fort war in einem recht guten Zustand

Der Weg war dennoch anstrengend - die großen Steine und der lose Untergrund belasteten Rücken und unseren Fahrrhythmus. Der Anblick des verlassenen Forts war dann eine kleine Erleichterung.

Bild: an den Mauern des Ancien Fort de la Croix de Bretagne

Die anschließende Abfahrt war im oberen Drittel ein äußerst lässiger Trial, später eine höchst-steile Angelegenheit, die nur noch durch das Absteigen vom Rad zu bewältigen war. Beim Zusammentreffen mit dem Torrent de Ayes (1.600 m) ging der Weg wieder in die Höhe, wir folgten der guten Straße über das Dörfchen Ayes hinaus zu den Chalets de Vers le Col (2.209 m).

Bild: der Herbst im Tal des Torrent des Ayes

Bild: auf dem Weg zum Col des Ayes (2.477 m)

Bild: endlich auf dem Col des Ayes (2.477 m)

Der letzte Anstieg zum Col des Ayes war nicht mehr fahrbar, das Rad wurde gestoßen (wie schön die Schweizer das nennen), und die Passhöhe überwunden. Nach einer weitere kurzen Schiebestrecke fuhren wir in ordentlichem Tempo bis ins Tal hinab (ca. 1.660 m).

Bild: schöne Trailstrecke vom Col des Ayes

Bild: die Abfahrt wurde dann gefährlich, wenn man nurmehr Augen für die fantastische Landschaft hatte

Der abschließende Anstieg dieser 2.200 Höhenmeter-Runde bildete der 8km lange Serpentinen-Weg auf den Col d'Izoard (2.360 m). Diese asphaltierte Strecke war schon öfters Teil der Tour de France und war kaum vom Verkehr befahren. Schön für uns, denn die Hitze war schon ordentlich, und wir wollten um zwei Uhr nachmittags wieder beim Racing-Büssle sein. Also nichts wie hinauf, vorbei an fantastischen Felsformationen zum Pass.

Bild: solche Anblicke erleichtern die schwersten Anstiege

Bild: die letzten Kurven vor dem Col d'Izoard

Die Abfahrt vom Pass war dann eine rund 15km asphaltierte, fast-bremsfreie Fahrt bis direkt in das Herz von Briancon. Eine Super-Runde, die zwar ein wenig Kondition verlangt, aber mit wunderschönen Ausblicken entlohnt. Empfehlenswert!

Den Nachmittag verbrachten wir in den Thermalbädern von Monetier-les-Bains, bevor wir zum Schlafplatz am Col de Lautaret hinauffuhren.

Bild: das sind schon prima Stellplätze!

Bild: ein tolle Kullisse für schöne Nächte in den französischen Alpen

Am letzten Tag hatten wir noch eine wunderschön gelegenen Klettersteig auf dem Plan, der auch im Klettersteig-Atlas gelobt und empfohlen wurde: Via ferrata de L'Aiguillette du Lauzet.

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Donnerstag, Oktober 08, 2009

Impressionen aus Briançon bei Nacht

Und hier einige Eindrücke aus einem abendlichen Besuch in der Altstadt von Briancon - auch ein bißchen Geschichte musste auf unserer Abenteuer-Woche sein.





Am nächsten Tag hatte wieder das Mountainbike Vorfahrt - es ging über mehrere Pässe in einer Schleife ins Hinterland von Briancon.

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Via Ferrata de Freissinières

Am gleichen Tag des Abstiegs vom Refuge Des Ecrins fuhren wir ein Tal weiter nach Freissinières (1.188 m), einem schön gelegenen Hochtal unweit von L'Argentière-la-Bessée. Das Wetter hatte sich im Tal gebessert, und wir blieben bei Les Houdouls stehen, um den lokalen Klettersteig in Augenschein zu nehmen.

Bild: beim Einstieg zum Klettersteig

Die Via ferrata de Freissinières auf den Clot du Puy (1.635 m) hatte es tatsächlich in sich - weniger die Höhenmeter-Differenz, sondern der Verlauf der Strecke des ältesten französischen Klettersteigs und der tolle Fels machten diese Route zu einer Traum-Ferrata. Zumindest bei mir ist es derzeit sicherlich die Nummer 1 der Klettersteige. Herrlich zum Bouldern, mit ständigem Auf und Ab, engen Passagen, tollen Überhängen, und dabei bestens gesichert und interessant gestaltet. Von mir nur Bestnoten!

Der Start ist wie gesagt in Freissinières (1.188 m) bei Les Houdouls (Hinweistafel "Les Roberts"). Das Auto kann am kleinen Parkplatz bei einer Anschrift in einer Linkskehre geparkt werden. Dauer des gesamten Unterfangens ca. 3,5 Std inklusive Abstieg. Weitere Klettersteige in der Gegend finden sich auch in Hüsler's Klettersteigatlas der Alpen.

Bild: von diesem Klettersteig konnte man nicht genug kriegen

Nach einer feinen Mittagspause ging es zurück nach Briancon zum Einkaufen und Stadtbummel.

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Mittwoch, Oktober 07, 2009

Glacier Blanc und der Roche Faurio

Am vierten Tag unserer Briançon-Woche starteten wir um 8.00 überraschend frisch (die 90km-Bike-Tour spürten wir nicht in unseren Beinen) in die Gletscherwelt des Glacier Blanc im Nationalpark Des Écrins.

Bild: noch im Fels beim Aufstieg unterhalb der Ancien Refuge Tuckett

Am ersten Tag war der Aufstieg vom Refuge Cezanne (bei 1.800 m) über die Refuge du Glacier Blanc (2.542 m) zur Refuge des Ecrins (3.175 m) vorgesehen. Da die Hütte ab Mitte September nicht mehr bewirtet wird, mussten wir Lebensmittel, Schlafsäcke, Kochutensilien und Brennstoff zusätzlich zur Hochtourausrüstung zur Hütte schaffen.

Bild: auf der Moräne nach dem Refuge du Glacier Blanc

Der Weg dorthin war zunächst recht breit und gut befestigt, wurde ab der Mitte schmäler und steiler, bevor er völlig in einen kaum sichtbaren Pfad überging, der sich teils in den Moränen des Gletschers grub, teils auf dem Gletscher selbst seinen Fortgang fand. Da konnten wir zum ersten Mal unser Wissen vom Eiskurs von der Diavolezza anwenden...

Bild: der prachtvolle Glacier Blanc

Bild: Ankunft auf der Refuge des Ecrins

Nach rund 4,5 Stunden waren wir oben, und fingen sofort mit dem Schmelzen von Schnee für die Gewinnung von Wasser an. Nach mehreren 2l Töpfen, Suppe und Nudeln ging uns dann der Sprit aus, von uns an hieß es Wasser mit Hilfe der Sonne gewinnen.

Bild: neben der Wassergewinnung war das Sonnenbad eine Freizeitbeschäftigung auf der Hütte

Bild: Beate hoch über dem Gletscher

Die Hütte selbst war sauber, aber ziemlich kalt (keine Heizung), und hatte draußen ein Plumsklo. Auch das Wasser zur Reinigung musste mühevoll über den Schmelzvorgang gewonnen oder vom tropfenden Dach gesammelt werden.

Bild: im Osten geht die Sonne auf, aber wir sind schon weit von der Hütte entfernt

In aller Frühe stießen wir am nächsten Tag im Schein de Stirnlampen über den Gletscher zum Roche Faurio (3.730 m) vor, ein schöner Gipfel mit einigen steileren Gletscherpassagen, die aber nie über 40 Grad Neigung gingen. Am Schluss wartete eine kleine Felskletterpassage auf uns, bevor wir uns auf dem bis dato höchsten Gipfelsieg freuen konnten.

Bild: der Aufstieg zum Roche Faurio (Spitze direkt über dem Rucksack von Beate)

Bild: auf dem Nebegipfel des Roche Faurio (im Hintergrund)

Den Rest des Tages verbrachten wir wieder auf der Hütte, die Sonne genießend, Schnee schmelzend, mit unseren Essensvorräten haushaltend. Am Nachmittag kam dann eine Einheit französischer Gebirgsjäger zu unserer einsamen Unterkunft dazu, da gab es dann bei Wein einige Geschichten auszutauschen.

Den geplanten Aufstieg zum Dome de Neige des Ecrins (4.011 m) mussten wir um 04.00 früh aufgrund von Schlechtwettereinbruch am Gipfel absagen und stiegen um 05.00 über den Glacier Blanc zur Refuge Cezanne ab. Schade, wir hatten uns auf diese Herausforderung gefreut, aber bei Nebel im steilsten Teil des Hanges umgeben von Seracs machte das keinen Sinn.

Nach einer Frühstückspause beim Auto und dem Verdauen der Enttäuschung machten wir das Beste daraus und steuerten den nächsten und besten Klettersteig der Woche an: die Via ferrata de Freissinières.

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